Reaktionen der Landeswahlleiter machen deutlich: Es braucht eine Neuauszählung!

Aktuelles
, 28. August 2025

Es gibt Neuigkeiten zu unserem Wahleinspruch: Der Bundestag hatte alle Landeswahlleiter zu Stellungnahmen aufgefordert. Ihre Rückmeldungen zeigen, dass eine Neuauszählung dringend nötig ist. Denn wir sind überzeugt: Wären alle Stimmen korrekt gezählt worden, säßen wir jetzt im Bundestag.

Wir sehen uns durch die Stellungnahmen der Wahlbehörden in unserem Wahleinspruch bestärkt. Keines unserer vorgebrachten Argumente wird durch die Erläuterungen der Landeswahlleiter entkräftet. Teilweise stärken sie unseren Wahleinspruch sogar. Die meisten Wahlleiter räumen ein, dass es Auszählungsfehler gab. Zum Teil wird sogar praktisch zugegeben, dass das amtliche Endergebnis nach wie vor offensichtliche Fehler enthält.

Dennoch fehlt es den Stellungnahmen an Transparenz. Wie sich die großen Unterschiede zwischen vorläufigem und endgültigem amtlichem Endergebnis der Bundestagswahl erklären lassen? Hierzu gibt es keine Details. Zum Teil werden wesentliche Argumente und detaillierte Darstellungen unseres Wahleinspruchs ignoriert oder es wird an ihnen vorbei argumentiert. Das ist unverständlich und absolut inakzeptabel.

Auch der renommierte Statistik-Professor Gerd Bosbach kritisiert das Verhalten des Bundestags: „Jeder Auszählprozess einer Wahl hat eine Fehlermarge, das ist ganz natürlich. Ich bin kein BSW-Wähler, aber möglicherweise wird den ungefähr 2,5 Millionen Wählerinnen dieser Partei zu Unrecht eine Parlamentsvertretung verweigert. Bei einem derart knappen Ergebnis – weniger als 0,02 Prozentpunkte fehlten zur 5-Prozent-Hürde – und den vielen Fehlern, die nach der Auszählung schon aufgefallen sind – in der Summe zulasten des BSW – ist eine Neuauszählung angesagt. Dazu gibt es erprobte kostengünstige Methoden aus der Qualitätskontrolle. Als in Praxis und Theorie erfahrener Statistik-Professor fordere ich die Verantwortlichen dazu auf.“

Um sicherzustellen, dass die Bundestagswahl rechtmäßig abgelaufen ist, braucht es jetzt zwingend eine Neuauszählung! Es geht um die Legitimität des aktuellen Bundestags und um die Frage, ob in unserer Demokratie auch wirklich jede Stimme zählt. Wir fordern den Wahlprüfungsausschuss des Bundestags auf, endlich den Weg für eine Neuauszählung freizumachen!

Lest hier die Kurzstellungnahme des BSW

Stellungnahme

Auch interessant

19 Jan.

Gründung des Gebietsverbands Kiel-Plön

Aktuelles – Am 18.01.2026 hat sich der Gebietsverband Kiel-Plön gegründet. In einer sachlichen und politisch entschlossenen Versammlung wurde Reza Hagsei zum Vorsitzenden gewählt, Jürgen A. Frommholz zu seinem Stellvertreter. Jannik Wickbold übernimmt das Amt des Schatzmeisters. Als Beisitzerinnen wurden Marthe Lettow und Ulrike McIntosh gewählt. Auf Antrag der JSW wurde die Position eines jugendpolitischen Sprechers für den…

16 Jan.

Klare Ablehnung der Abschaffung des Arbeitszeitgesetzes

Aktuelles – Die Forderung von Bundeskanzler Friedrich Merz, das Arbeitszeitgesetz abzuschaffen, stößt bei uns auf entschiedene Ablehnung. Eine Abschaffung dieses Gesetzes würde zentrale Schutzrechte der arbeitenden Bevölkerung infrage stellen und zu spürbaren Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen führen. Arbeitszeitgesetz schützt Gesundheit und Leben Das Arbeitszeitgesetz ist kein überholtes Regelwerk, sondern ein grundlegendes Schutzgesetz. Es begrenzt die tägliche Arbeitszeit, schreibt…

15 Jan.

Pressefreiheit ernst nehmen – und konsequent handeln

Aktuelles – Die jüngsten Äußerungen von Ministerpräsident Daniel Günther in der Sendung Markus Lanz haben viele irritiert. Umso wichtiger ist seine Klarstellung in den Kieler Nachrichten: Presse- und Meinungsfreiheit seien ein hohes Gut, das in Deutschland geschützt werden müsse. Wir vom Bündnis Sahra Wagenknecht Schleswig-Holstein begrüßen diese Klarstellung ausdrücklich. Pressefreiheit ist kein Nebenthema, sondern ein Grundpfeiler unserer…

10 Jan.

Sagt NEIN zur Privatisierung im Gesundheitswesen!

Aktuelles – Es ist ein Skandal! Wieder ist ein Krankenhaus insolvent und setzt Mitarbeiter auf die Straße! Das Krankenhaus in Geesthacht setzt Ende März etwa 250 Mitarbeiter auf die Straße und hofft, dass sie schnell woanders unterkommen. Was für ein Hohn für die Mitarbeiter, ihre Angehörigen und die Patienten. Wen trifft es mal wieder? Vor allem Schwangere.…

  • 19 Jan. Gründung des Gebietsverbands Kiel-Plön

    Aktuelles Am 18.01.2026 hat sich der Gebietsverband Kiel-Plön gegründet. In einer sachlichen und politisch entschlossenen Versammlung wurde Reza Hagsei zum Vorsitzenden gewählt, Jürgen A. Frommholz zu seinem Stellvertreter. Jannik Wickbold übernimmt das Amt des Schatzmeisters. Als Beisitzerinnen wurden Marthe Lettow und Ulrike McIntosh gewählt. Auf Antrag der JSW wurde die Position eines jugendpolitischen Sprechers für den…

  • 16 Jan. Klare Ablehnung der Abschaffung des Arbeitszeitgesetzes

    Aktuelles Die Forderung von Bundeskanzler Friedrich Merz, das Arbeitszeitgesetz abzuschaffen, stößt bei uns auf entschiedene Ablehnung. Eine Abschaffung dieses Gesetzes würde zentrale Schutzrechte der arbeitenden Bevölkerung infrage stellen und zu spürbaren Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen führen. Arbeitszeitgesetz schützt Gesundheit und Leben Das Arbeitszeitgesetz ist kein überholtes Regelwerk, sondern ein grundlegendes Schutzgesetz. Es begrenzt die tägliche Arbeitszeit, schreibt…

  • 15 Jan. Pressefreiheit ernst nehmen – und konsequent handeln

    Aktuelles Die jüngsten Äußerungen von Ministerpräsident Daniel Günther in der Sendung Markus Lanz haben viele irritiert. Umso wichtiger ist seine Klarstellung in den Kieler Nachrichten: Presse- und Meinungsfreiheit seien ein hohes Gut, das in Deutschland geschützt werden müsse. Wir vom Bündnis Sahra Wagenknecht Schleswig-Holstein begrüßen diese Klarstellung ausdrücklich. Pressefreiheit ist kein Nebenthema, sondern ein Grundpfeiler unserer…

  • 10 Jan. Sagt NEIN zur Privatisierung im Gesundheitswesen!

    Aktuelles Es ist ein Skandal! Wieder ist ein Krankenhaus insolvent und setzt Mitarbeiter auf die Straße! Das Krankenhaus in Geesthacht setzt Ende März etwa 250 Mitarbeiter auf die Straße und hofft, dass sie schnell woanders unterkommen. Was für ein Hohn für die Mitarbeiter, ihre Angehörigen und die Patienten. Wen trifft es mal wieder? Vor allem Schwangere.…

Sie haben Fragen?

Welche inhaltlichen Positionen vertritt die neue Partei? Wie kann ich das BSW unterstützen? Wie kann ich Unterstützer oder Förderer werden und was ist der Unterschied? Sicher haben Sie viele Fragen. Wir haben versucht, einen Großteil Ihrer möglichen Fragen zu beantworten und leiten Sie hierzu auf die Website der Bundespartei weiter.

Zu den FAQ