Schuljahresbeginn in Schleswig-Holstein

Aktuelles
, 8. September 2025

Heute ist der erste Schultag in Schleswig-Holstein.
Mit diesem Tag treten die dramatischen Kürzungen im Bildungsbereich in Kraft, die Daniel Günther und seine schwarz-grüne Regierung im Frühjahr 2025 beschlossen haben.

Die gravierendsten Kürzungen:

a) Trotz steigender Schülerzahlen spart Schwarz-Grün 163 Lehrerstellen an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen ein.

b) An den Gymnasien entfallen vier Unterrichtsstunden pro Woche:

  • Klassenstufen 5–10: Rückgang von 180 auf 176 Stunden

  • Gestrichen wird je eine Stunde in den Bereichen Gesellschaftswissenschaften, Kunst, Fremdsprachen und Naturwissenschaften.

c) An den Gemeinschaftsschulen wird noch drastischer gekürzt:

  • Klassenstufen 5–10: Rückgang von 188 auf 182 Wochenstunden

  • Das bedeutet sechs Stunden weniger Unterricht bis zum Mittleren Schulabschluss.

🔗 Bericht des NDR


„Abordnung Plus“ – ein bürokratisches Monster

Eine weitere Katastrophe ist die Einführung von „Abordnung-Plus“.
Fertig ausgebildete Referendare dürfen künftig nicht mehr selbst entscheiden, wo sie leben und arbeiten. Stattdessen will Schwarz-Grün ihnen vorschreiben, wohin sie ziehen müssen – ein Rückschritt in dunkelste Planwirtschafts-Zeiten.

Die Folgen:

  • Verschärfung des Lehrermangels

  • Abwanderung von Lehramtsstudenten und Referendaren nach Hamburg und in andere Bundesländer

🔗 Weitere Infos beim NDR


Was das bedeutet

  • Statt in Bildung – und damit in Zukunft – zu investieren, wird künftig einfach weniger unterrichtet.

  • Statt Lehrkräfte durch Anreize (z. B. Ortszuschläge) zu gewinnen, werden sie durch Zwangsabordnungen abgeschreckt.

Und demnächst wundern sich wieder alle, warum Deutschland bei PISA-Tests immer schlechter abschneidet…


Warum die Kürzungen?

Bildung hat für Ministerpräsident Daniel Günther und seine grüne Finanzministerin keine Priorität.

  • Schulen und Jugendliche sind für Schwarz-Grün nur ein Haushaltsposten, an dem gekürzt wird, um die riesigen Finanzlöcher der verfehlten Politik zu stopfen.

  • Gleichzeitig versucht man, den Lehrermangel durch Schönrechnen zu verschleiern: „Weniger Unterricht = kein Ausfall = kein Lehrermangel.“

Von der SPD ist kaum Protest zu hören – kein Wunder: Ihre eigene Bildungspolitik war in Schleswig-Holstein oft genauso desaströs. Unter SPD-Führung hätten wir heute immer noch „G8“.


Unsere Position

Das Bündnis Sahra Wagenknecht ist die einzige Partei in Schleswig-Holstein, die konsequent auf der Seite der Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte steht.

Wir fordern:

  • sofortiges Ende von „Abordnung Plus“

  • Rücknahme der 2025 beschlossenen Stundenkürzungen

  • absolute Priorität für Schule und Bildung in einer künftigen, besseren Landespolitik für Schleswig-Holstein

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