Aufruf des Landesvorstands
,Am 29. Oktober findet im Schleswig-Holsteinischen Landtag die Veranstaltung „Die Sicherheit im Ostseeraum – eine Herausforderung für Europa“ statt.
Auf dem Podium diskutieren Dr. Stefanie Babst, ehemalige Leiterin des Bereichs Strategische Vorausschau der NATO, und Flottillenadmiral a.D. Stefan Pauly. Auf dem Podium sitzen also Vertreter einer Politik der Abschreckung und Aufrüstung. Stimmen für Diplomatie, Abrüstung und Entspannungspolitik sucht man dagegen vergeblich.
Dr. Stefanie Babst fordert seit Jahren höhere Verteidigungsausgaben, eine Ausweitung militärischer Fähigkeiten und eine stärkere Abschreckung gegenüber Russland. Noch im vergangenen Jahr bezeichnete sie Aufrüstung als „unvermeidbar“ und sprach sich für eine schnelle personelle und materielle Stärkung der Bundeswehr aus. Pazifistische Positionen kritisierte sie als realitätsfern.
Das nehmen wir nicht widerspruchslos hin!
Unser Ziel ist eine Ostsee, die verbindet statt trennt. Ein Meer des Friedens, der Zusammenarbeit und des gegenseitigen Respekts, statt einer Region zunehmender militärischer Spannungen.
Gerade deshalb ist es wichtig, an diesem Tag als BSW sichtbar zu sein und zu zeigen, dass Sicherheit nicht durch immer neue Rüstungsspiralen, Militärpräsenz, und Konfrontationen entsteht, sondern durch Dialog, Interessenausgleich und eine Politik der gemeinsamen Sicherheit.
Darum rufen wir alle Mitglieder, Unterstützerinnen und Unterstützer auf:
Kommt nach Kiel und setzt mit uns ein sichtbares Zeichen gegen die Militarisierung der Ostsee. Sorgen wir gemeinsam dafür, dass die Stimme für Frieden, Diplomatie, Entspannungspolitik und Abrüstung nicht überhört wird.
Frieden braucht eine Stimme. Seien wir diese Stimme.