Lübeck braucht bezahlbare Wohnungen – Sozialquote muss steigen

Aktuelles
, 19. Februar 2026

Schlachthofgelände: Lübeck braucht bezahlbare Wohnungen – Sozialquote muss steigen

Nach jahrzehntelangem Stillstand zeichnet sich Bewegung bei der Bebauung des ehemaligen Schlachthofgeländes an der Schwartauer Allee ab. Eine Mehrheit in der Lübecker Bürgerschaft will nun zügig bauen und plant ein gemischtes Quartier mit Nahversorgung, Kita und rund 320 Wohnungen, davon 30 % Sozialwohnungen.

Das BSW Schleswig-Holstein begrüßt die Aussicht auf neue Wohnungen an diesem seit 20 Jahren brachliegenden Standort. Gleichzeitig weisen wir auf die bestehende Wohnungsnot in Lübeck hin und fordern eine deutlich höhere Quote als die geplanten 30 % bezahlbaren Wohnraums.

Bereits 2019 hatten CDU und SPD in einem Kompromiss vereinbart, auf dem Gelände Wohnungen zu errichten, davon 40 % als Sozialwohnungen. Die jetzigen Pläne sehen hingegen nur 30 % Sozialwohnungen vor – ein Anteil, der den tatsächlichen Bedarf in Lübeck nicht annähernd deckt.

Es ist ein Skandal, dass die Bürgerschaft in Lübeck dieser Reduzierung um 10 % zugestimmt hat! Das gleicht einem Wortbruch.

Deshalb unsere Forderung:

Das BSW fordert die Bürgerschaft auf, in den Bebauungsplänen für das Schlachthofgelände mindestens 40 % Sozialwohnungen verbindlich festzuschreiben. Dies ist notwendig, um einen echten Beitrag zur Entlastung des angespannten Wohnungsmarktes zu leisten und Fehlentwicklungen zu vermeiden, bei denen große Teile des Angebots für Besserverdienende geplant werden, während bezahlbarer Wohnraum fehlt.

Das ist kein Wunsch, sondern aus gesamtstädtischer Perspektive eine sachliche Notwendigkeit.

Das BSW Schleswig-Holstein ist der überzeugten Meinung:

Lübeck braucht Wohnraum.
Lübeck braucht bezahlbare Wohnungen.
40 % Sozialwohnungen sind das Minimum.

Die Bebauung des alten Schlachthofgeländes ist mehr als überfällig und ausdrücklich zu begrüßen. Das BSW Schleswig-Holstein teilt die Ansicht, dass es diesbezüglich keine weiteren Verzögerungen geben darf.

Dass bei den aktuellen Plänen gleichzeitig nur noch 30 % Sozialwohnungen vorgesehen sind, ist inakzeptabel!

In Lübeck wurden in den letzten Jahren genug Luxuswohnungen gebaut, die von privilegierten Mitgliedern der Oberschicht als Zweitwohnsitz genutzt werden.

Wir fordern daher die Bürgerschaft auf, dafür Sorge zu tragen, dass in den neuen Bebauungsplänen mindestens 40 % Sozialwohnungen gebaut werden, damit die dringend darauf angewiesenen Lübecker Bürgerinnen und Bürger sowie junge Familien nicht wieder in die Röhre gucken.

Es ist ein Skandal, dass nun wieder auf Kosten der normalen Bürger Profit gemacht werden soll!

Auch eine Quote von 40 % Sozialwohnungen ist für die Investoren ein gewinnbringender Auftrag.

Lübeck braucht Wohnraum!
Das Schlachthofgelände ist geeignet!
40 % Sozialwohnungen sind das Minimum!

Auch interessant

29 März

Kreisverband Pinneberg gegründet

Aktuelles – Pinneberg: Menschen wie du und ichDer Kreisverband Pinneberg des BSW ist gegründet.Zum Vorsitzenden wurde Dirk Sturmfels gewählt.Als stellvertretende Vorsitzende wurde Elisabeth Schuffert (JSW Schleswig-Holstein) gewählt.Zur Schatzmeisterin wurde Bettina Roß bestimmt.Als Beisitzer wurden Kirsten Fischer und Juan Gruben gewählt.Die Funktion des jugendpolitischen Sprechers übernimmt Eduart Schuffert (JSW Schleswig-Holstein).Der Landesvorstand gratuliert dem neuen gewählten Kreisvorstand zur Gründung…

16 März

Den dritten Kreisverband gegründet: Herzogtum Lauenburg

Aktuelles – Mit dem Kreisverband Herzogtum Lauenburg entsteht unser dritter Kreisverband in Schleswig-Holstein.Die Mitglieder haben gewählt:Lutz Delazari Heilmann zum Vorsitzenden,Elyas Altun zum stellvertretenden Vorsitzenden undReinhard Grießbach zum Schatzmeister.Herzlichen Glückwunsch an den neuen Vorstand.Vom Kreisvorstand hier klar die Message:Viele Menschen haben genug von einer Politik, die Milliarden für Aufrüstung bereitstellt, während soziale Probleme wachsen und immer mehr Menschen…

03 März

Das BSW fordert: „Abordnung Plus“ muss sofort gestrichen und rückgängig gemacht werden!

Aktuelles – In den „Kieler Nachrichten“ und im NDR wurde gestern in mehreren Artikeln ausführlich über „Kritik an Abordnung Plus“ berichtet: https://www.kn-online.de/…/abwanderung-von-lehrern-ist… und https://www.ardmediathek.de/…/Y3JpZDovL25kci5kZS80OTViN… Die Oppositionsparteien im Kieler Landtag vermeiden jede Kritik an diesem Programm der schwarz-grünen Regierung – sie stimmen „Abordnung Plus“ also leider zu. Das BSW in Schleswig-Holstein unterstützt dagegen die Kritik an „Abordnung Plus“…

01 März

Gründung des Kreisverbands Rendsburg-Eckernförde

Aktuelles – Heute am 1. März 2026 haben wir den Kreisverband Rendsburg-Eckernförde gegründet. In der Gründungsversammlung wählten die MitgliederNorbert Bier einstimmig zum Vorsitzenden.Ebenfalls einstimmig wurdenCäsar Jablonsky zum stellvertretenden Vorsitzenden,Hendrik Dyck zum Schatzmeisterund Stefan Bruhn als Beisitzer gewählt. Der Schritt zur Gründung kam nicht aus dem Nichts.In vielen Gesprächen vor Ort ging es immer wieder um die gleichen…

  • 29 März Kreisverband Pinneberg gegründet

    Aktuelles Pinneberg: Menschen wie du und ichDer Kreisverband Pinneberg des BSW ist gegründet.Zum Vorsitzenden wurde Dirk Sturmfels gewählt.Als stellvertretende Vorsitzende wurde Elisabeth Schuffert (JSW Schleswig-Holstein) gewählt.Zur Schatzmeisterin wurde Bettina Roß bestimmt.Als Beisitzer wurden Kirsten Fischer und Juan Gruben gewählt.Die Funktion des jugendpolitischen Sprechers übernimmt Eduart Schuffert (JSW Schleswig-Holstein).Der Landesvorstand gratuliert dem neuen gewählten Kreisvorstand zur Gründung…

  • 16 März Den dritten Kreisverband gegründet: Herzogtum Lauenburg

    Aktuelles Mit dem Kreisverband Herzogtum Lauenburg entsteht unser dritter Kreisverband in Schleswig-Holstein.Die Mitglieder haben gewählt:Lutz Delazari Heilmann zum Vorsitzenden,Elyas Altun zum stellvertretenden Vorsitzenden undReinhard Grießbach zum Schatzmeister.Herzlichen Glückwunsch an den neuen Vorstand.Vom Kreisvorstand hier klar die Message:Viele Menschen haben genug von einer Politik, die Milliarden für Aufrüstung bereitstellt, während soziale Probleme wachsen und immer mehr Menschen…

  • 03 März Das BSW fordert: „Abordnung Plus“ muss sofort gestrichen und rückgängig gemacht werden!

    Aktuelles In den „Kieler Nachrichten“ und im NDR wurde gestern in mehreren Artikeln ausführlich über „Kritik an Abordnung Plus“ berichtet: https://www.kn-online.de/…/abwanderung-von-lehrern-ist… und https://www.ardmediathek.de/…/Y3JpZDovL25kci5kZS80OTViN… Die Oppositionsparteien im Kieler Landtag vermeiden jede Kritik an diesem Programm der schwarz-grünen Regierung – sie stimmen „Abordnung Plus“ also leider zu. Das BSW in Schleswig-Holstein unterstützt dagegen die Kritik an „Abordnung Plus“…

  • 01 März Gründung des Kreisverbands Rendsburg-Eckernförde

    Aktuelles Heute am 1. März 2026 haben wir den Kreisverband Rendsburg-Eckernförde gegründet. In der Gründungsversammlung wählten die MitgliederNorbert Bier einstimmig zum Vorsitzenden.Ebenfalls einstimmig wurdenCäsar Jablonsky zum stellvertretenden Vorsitzenden,Hendrik Dyck zum Schatzmeisterund Stefan Bruhn als Beisitzer gewählt. Der Schritt zur Gründung kam nicht aus dem Nichts.In vielen Gesprächen vor Ort ging es immer wieder um die gleichen…

Sie haben Fragen?

Welche inhaltlichen Positionen vertritt die neue Partei? Wie kann ich das BSW unterstützen? Wie kann ich Unterstützer oder Förderer werden und was ist der Unterschied? Sicher haben Sie viele Fragen. Wir haben versucht, einen Großteil Ihrer möglichen Fragen zu beantworten und leiten Sie hierzu auf die Website der Bundespartei weiter.

Zu den FAQ